21.10.2011, 16:51
Hi,
vor einigen Wochen war für mich das Leben noch ein wenig einfacher. Da war für mich klar, dass Nitrit die Fische umlegt und man deshalb mit dem Besatz etwas warten sollte, bis sich die Nitrobakter-Kolonien gefestigt haben. Danach langsam Besatz steigern und alles ist gut.
Dann kam Peter und hat mein Weltbild gehörig ins Wanken gebracht. Mittlerweile kann ich nicht mehr ruhigen Gewissens behaupten, man könne sich an der Nitritkonzentration im Becken orientieren, um einen unkritischen Zeitpunkt für den Erstbesatz zu "ermessen". Nitrit ist für mich momentan nur ein Wert unter vielen, der eine Aussage bezüglich der Wasserqualität aufzeigt.
Allerdings ist es wohl auch unstrittig, dass es gerade Anfängern immer wieder passiert, das ohne ersichtlichen Grund der gesamte Besatz hingerafft wird und dies bevorzugt in den ersten Tagen.
Selbst wenn es das Nitrit nicht ist, scheint in einem frisch aufgesetzten Becken machmal irgend etwas noch nicht richtig zu laufen, besonders, und das ist das Kuriosum, bei Anfängern.
Ich lasse mal dahingestellt ob es nun am Ammoniak, Nitrit, Sauerstoff oder an vielen Parametern gemeinsam liegt.
Das übermäßige Füttern, was Anfänger oft zeigen, könnte ein Auslöser sein. Vielleicht auch das übermäßige Hantieren im Becken - keine Ahnung.
Was sich aber auch zeigt, wenn am Anfang lang genug gewartet wird, kommen solche Kapriolen weit seltener vor. Zumindest ließt es sich in den diversen Foren so.
Ergo würde ich einem Anfänger eine mehrwöchige Einfahrzeit immer empfehlen (wobei sich die wenigsten daran auch halten). Wie gesagt hatte ich, bis vor einigen Wochen, eine Argumentation warum die Einfahrzeit eingehalten werden sollte. Das ist mittlerweile vorbei. Bis denn eine neue Theorie die Stammtische erobert, werde ich also erst einmal einfach über die "Stabilität der Wasserparameter" argumentieren.
Wohlgemerkt ist das meine Empfehlung für Anfänger. Ich selbst werde mich in Zukunft nicht mehr daran halten
Gruß
Thomas
vor einigen Wochen war für mich das Leben noch ein wenig einfacher. Da war für mich klar, dass Nitrit die Fische umlegt und man deshalb mit dem Besatz etwas warten sollte, bis sich die Nitrobakter-Kolonien gefestigt haben. Danach langsam Besatz steigern und alles ist gut.
Dann kam Peter und hat mein Weltbild gehörig ins Wanken gebracht. Mittlerweile kann ich nicht mehr ruhigen Gewissens behaupten, man könne sich an der Nitritkonzentration im Becken orientieren, um einen unkritischen Zeitpunkt für den Erstbesatz zu "ermessen". Nitrit ist für mich momentan nur ein Wert unter vielen, der eine Aussage bezüglich der Wasserqualität aufzeigt.
Allerdings ist es wohl auch unstrittig, dass es gerade Anfängern immer wieder passiert, das ohne ersichtlichen Grund der gesamte Besatz hingerafft wird und dies bevorzugt in den ersten Tagen.
Selbst wenn es das Nitrit nicht ist, scheint in einem frisch aufgesetzten Becken machmal irgend etwas noch nicht richtig zu laufen, besonders, und das ist das Kuriosum, bei Anfängern.
Ich lasse mal dahingestellt ob es nun am Ammoniak, Nitrit, Sauerstoff oder an vielen Parametern gemeinsam liegt.
Das übermäßige Füttern, was Anfänger oft zeigen, könnte ein Auslöser sein. Vielleicht auch das übermäßige Hantieren im Becken - keine Ahnung.
Was sich aber auch zeigt, wenn am Anfang lang genug gewartet wird, kommen solche Kapriolen weit seltener vor. Zumindest ließt es sich in den diversen Foren so.
Ergo würde ich einem Anfänger eine mehrwöchige Einfahrzeit immer empfehlen (wobei sich die wenigsten daran auch halten). Wie gesagt hatte ich, bis vor einigen Wochen, eine Argumentation warum die Einfahrzeit eingehalten werden sollte. Das ist mittlerweile vorbei. Bis denn eine neue Theorie die Stammtische erobert, werde ich also erst einmal einfach über die "Stabilität der Wasserparameter" argumentieren.
Wohlgemerkt ist das meine Empfehlung für Anfänger. Ich selbst werde mich in Zukunft nicht mehr daran halten
Gruß
Thomas

