24.10.2011, 09:16
Moin,
au man, von den 15 Seiten könnte man jetzt getrost 10 löschen, die tun überhaupt nichts zur Sache.
Ich für mein Teil sähe es ja lieber, wenn man Neulingen Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen liesse, statt ihnen vorzukauen, was genau sie tun sollen. Das schliesst u.a. auch mit ein, ihnen beizubringen, wie man Becken ohne Einfahren besetzt. Warum? Es kommt so oft vor, daß ein Neuling sein Becken vermeintlich eingefahren hat, indem er es brav nach der Einrichtung 3 Wochen stehen liess... und dann schmeisst er 20 Fische auf einmal da rein und schwupps, hat er den schönsten Nitritpeak.
Das Problem fängt schon damit an, daß die Verfechter des Einfahrens in den seltensten Fällen RICHTIG erklären, wie man ein Aquarium einfährt. Da wird das Anfüttern der Bakterien gern vergessen. Hinzu kommt, daß viele, die das Einfahren verfechten, sich auch nicht ausreichend mit der Mengenbildung der Bakterien auseinander gesetzt haben und deswegen nur Halbwissen weiter geben.
Der Vorteil des Nicht-Einfahrens ist der, daß der Aquarianer von vornherein nicht in Sicherheit gewiegt wird, sondern zum Beobachten gezwungen. Man bringt ihm von Anfang an bei, zu bemerken, wenn sich Fische anders verhalten. Das muss gar nicht gleich so auffällig sein, daß sie japsend unter der Oberfläche hängen, sondern es kann sich schon in auffälligen Bewegungen äussern... oder ähnlichem. (Das vermeidet dann auch solche Topics wie: "Hilfe, meine Fische hängen alle an der Oberfläche, was soll ich tun!!!!" und einen dusseligen Aquarianer, der dann lieber 24 Stunden wartend vor dem Bildschirm sitzt, statt sich nen Eimer zu schnappen und Wasser zu wechseln)
Solche Aquarianer brauchen auch in den seltensten Fällen irgendwelche Tests. Ich glaube, ich habe bei den 50 Becken, die ich im Verlauf der letzten drei Jahre aufgestellt habe, vielleicht insgesamt dreimal Nitrit geprüft... allerdings in Brackbecken, weil die da mehr Sorgen machen als andere. Ansonsten SEHE ich, wenn etwas nicht stimmt (was auch ausgesprochen selten vorkommt), bevor es eskaliert.
Und um mal auf Anlesen etc. zu kommen: ich pflege ja nun zum allergrößten Teil Fische, zu denen es so gut wie keine Literatur oder Erkenntnisse gibt. Ich frage mich, wenn es so sehr auf das Lesen und Lernen ankommt, wie denn die Leute, die das geschrieben haben, zu diesem Wissen gekommen sind? Was macht man denn mit Fischen, über die es keine Erkenntnisse gibt? Gar nicht erst ins Aquarium holen? Dann wär die Aquaristik aber arm....
au man, von den 15 Seiten könnte man jetzt getrost 10 löschen, die tun überhaupt nichts zur Sache.
Ich für mein Teil sähe es ja lieber, wenn man Neulingen Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen liesse, statt ihnen vorzukauen, was genau sie tun sollen. Das schliesst u.a. auch mit ein, ihnen beizubringen, wie man Becken ohne Einfahren besetzt. Warum? Es kommt so oft vor, daß ein Neuling sein Becken vermeintlich eingefahren hat, indem er es brav nach der Einrichtung 3 Wochen stehen liess... und dann schmeisst er 20 Fische auf einmal da rein und schwupps, hat er den schönsten Nitritpeak.
Das Problem fängt schon damit an, daß die Verfechter des Einfahrens in den seltensten Fällen RICHTIG erklären, wie man ein Aquarium einfährt. Da wird das Anfüttern der Bakterien gern vergessen. Hinzu kommt, daß viele, die das Einfahren verfechten, sich auch nicht ausreichend mit der Mengenbildung der Bakterien auseinander gesetzt haben und deswegen nur Halbwissen weiter geben.
Der Vorteil des Nicht-Einfahrens ist der, daß der Aquarianer von vornherein nicht in Sicherheit gewiegt wird, sondern zum Beobachten gezwungen. Man bringt ihm von Anfang an bei, zu bemerken, wenn sich Fische anders verhalten. Das muss gar nicht gleich so auffällig sein, daß sie japsend unter der Oberfläche hängen, sondern es kann sich schon in auffälligen Bewegungen äussern... oder ähnlichem. (Das vermeidet dann auch solche Topics wie: "Hilfe, meine Fische hängen alle an der Oberfläche, was soll ich tun!!!!" und einen dusseligen Aquarianer, der dann lieber 24 Stunden wartend vor dem Bildschirm sitzt, statt sich nen Eimer zu schnappen und Wasser zu wechseln)
Solche Aquarianer brauchen auch in den seltensten Fällen irgendwelche Tests. Ich glaube, ich habe bei den 50 Becken, die ich im Verlauf der letzten drei Jahre aufgestellt habe, vielleicht insgesamt dreimal Nitrit geprüft... allerdings in Brackbecken, weil die da mehr Sorgen machen als andere. Ansonsten SEHE ich, wenn etwas nicht stimmt (was auch ausgesprochen selten vorkommt), bevor es eskaliert.
Und um mal auf Anlesen etc. zu kommen: ich pflege ja nun zum allergrößten Teil Fische, zu denen es so gut wie keine Literatur oder Erkenntnisse gibt. Ich frage mich, wenn es so sehr auf das Lesen und Lernen ankommt, wie denn die Leute, die das geschrieben haben, zu diesem Wissen gekommen sind? Was macht man denn mit Fischen, über die es keine Erkenntnisse gibt? Gar nicht erst ins Aquarium holen? Dann wär die Aquaristik aber arm....
