28.08.2012, 08:58
Moin,
ich finde die Frage gar nicht so dumm.
In meinem Aquarienregal stehen die Becken natürlich in unterschiedlicher Höhe. Grundeln sind von Hause aus eher neugierig denn ängstlich und wollen prinzipiell immer wissen, was draussen vorgeht.
Aber die Erfahrung zeigt, daß die Tiere in den untersten Becken, ca. eine Hand breit vom Fussboden entfernt, immer sehr scheu sind. Bisher habe ich das immer darauf geschoben, daß sie mich da unten weniger zu Gesicht bekommen.
Nun habe ich vor Kurzem eine Art aus dem untersten Becken in eins auf Augenhöhe gesetzt und siehe da, innerhalb von ein paar Tagen waren sie wieder völlig entspannt und neugierig, wie sich das für Grundeln gehört. Im gleichen Becken sitzt Jungvolk, oben bei den Eltern ebenso wie in dem ehemaligen, unteren Becken. Auch hier die Unterschiede: oben das Jungvolk fetzt sofort an die Scheibe, wenn ich komme, die unteren verschwinden in der hintersten Ecke.
Was mir allerdings dazu auffällt: Die Tiere reagieren alle auf das Gesicht... vor allem die Augen scheinen irre interessant zu sein. Da können sie gar nicht nah genug heran kommen, um zu sehen, was da vor dem Becken steht. Die in den unteren Becken bekommen mein Gesicht ja nicht so häufig zu sehen, weil es eben auch anstrengend ist, sich so weit herunter zu beugen. Für mich scheint es irgendwie damit zusammen zu hängen.
Das ist übrigens nicht grundelspezifisch. Die Erfahrung, daß Fische auf Augen reagieren, mache ich auch mit den Dario, den Killis und ehemals auch mit einem Labidochromis. Lediglich "Schwarm"fische wie die P. gertrudae interessieren sich nicht dafür.
ich finde die Frage gar nicht so dumm.
In meinem Aquarienregal stehen die Becken natürlich in unterschiedlicher Höhe. Grundeln sind von Hause aus eher neugierig denn ängstlich und wollen prinzipiell immer wissen, was draussen vorgeht.
Aber die Erfahrung zeigt, daß die Tiere in den untersten Becken, ca. eine Hand breit vom Fussboden entfernt, immer sehr scheu sind. Bisher habe ich das immer darauf geschoben, daß sie mich da unten weniger zu Gesicht bekommen.
Nun habe ich vor Kurzem eine Art aus dem untersten Becken in eins auf Augenhöhe gesetzt und siehe da, innerhalb von ein paar Tagen waren sie wieder völlig entspannt und neugierig, wie sich das für Grundeln gehört. Im gleichen Becken sitzt Jungvolk, oben bei den Eltern ebenso wie in dem ehemaligen, unteren Becken. Auch hier die Unterschiede: oben das Jungvolk fetzt sofort an die Scheibe, wenn ich komme, die unteren verschwinden in der hintersten Ecke.
Was mir allerdings dazu auffällt: Die Tiere reagieren alle auf das Gesicht... vor allem die Augen scheinen irre interessant zu sein. Da können sie gar nicht nah genug heran kommen, um zu sehen, was da vor dem Becken steht. Die in den unteren Becken bekommen mein Gesicht ja nicht so häufig zu sehen, weil es eben auch anstrengend ist, sich so weit herunter zu beugen. Für mich scheint es irgendwie damit zusammen zu hängen.
Das ist übrigens nicht grundelspezifisch. Die Erfahrung, daß Fische auf Augen reagieren, mache ich auch mit den Dario, den Killis und ehemals auch mit einem Labidochromis. Lediglich "Schwarm"fische wie die P. gertrudae interessieren sich nicht dafür.
