02.10.2014, 11:16
Hallo,
ich hab keine Ahnung von der Forellenzucht- und/oder Haltung.
Aber wenn man vor einen solchem Vorhaben wenigstens mal ein wenig das Internet befragt, dann wäre schnell klar gewesen, dass Forellen in einem (vermutlich stehendem) Waldweiher evtl. doch nicht so ideal sind.
Nur mal so am Rande ein paar Infos, die ich auf die Schnelle ergoogelt habe...
Zu guter Letzt auch von mir nochmal der Hinweis: egal, ob es sich nun um ein 30l AQ handelt oder einen Teich mit mehreren tausend Litern.
Information im Vorfeld ist das Stichwort! Alles andere geht (wie man in diesem Fall leider wieder feststellen muss) fast immer auf Kosten der Tiere.
Viele Grüße, Kati
ich hab keine Ahnung von der Forellenzucht- und/oder Haltung.
Aber wenn man vor einen solchem Vorhaben wenigstens mal ein wenig das Internet befragt, dann wäre schnell klar gewesen, dass Forellen in einem (vermutlich stehendem) Waldweiher evtl. doch nicht so ideal sind.
Nur mal so am Rande ein paar Infos, die ich auf die Schnelle ergoogelt habe...
Zitat:Die Salmoniden, so werden die forellenartigen Fische bezeichnet, stellen hohe Ansprüche an ihre Umwelt, v. a. an das Wasser. Typische Standorte für die Forellenteichwirtschaft sind somit an Quellen oder sauberen Fließgewässern
Quelle: http://www.lfl.bayern.de/ifi/forellentei...ft/029819/
Zitat:Forellen benötigen sauberes, kaltes und sauerstoffreiches Wasser. Sie sind kaltstenotherm, d.h. sie könne nur in kalten und kühleren Gewässern überleben. [...]Für eine artgerechte Haltung muss der Zufluss so hoch sein, dass das Wasser in den Teichen zumindest 4 bis 5 mal pro Tag ausgetauscht wird. Die Forellenaufzucht wird im Durchfluss betrieben. Die maximale Schwebstofffracht im Wasser sollte für Salmoniden bei 15 bis 20 mg/l liegen. [...] Ein zu hoher Schwebstoffanteil im Wasser kann die Kiemen zusetzen, der Fisch erstickt. [...] Bei Wassertrübung kann die Forelle also kein Futter finden bzw. aufnehmen, der Fisch verkümmert.
Quelle: http://teich-wirtschaft-voss.de/index.ph...ellenzucht
Zitat:Für Forellen sind grundsätzlich Durchflußbecken zu empfehlen. [...] Da Forellen besonders hohe Sauerstoffanforderungen haben, müssen Wasserzulaufmenge, Austauschmenge und Belüftung so eingestellt werden, daß 5 mg/l Sauerstoff am Ablauf nicht unterschritten werden.
Quelle: http://www.uni-giessen.de/tierschutz/3244.htm
Zu guter Letzt auch von mir nochmal der Hinweis: egal, ob es sich nun um ein 30l AQ handelt oder einen Teich mit mehreren tausend Litern.
Information im Vorfeld ist das Stichwort! Alles andere geht (wie man in diesem Fall leider wieder feststellen muss) fast immer auf Kosten der Tiere.
Viele Grüße, Kati
