08.09.2015, 17:03
Hi,
Das ist genau das Problem. Hier werden zwei Methoden in einem Satz erwähnt. Man kann die keimdichte gering halten, wenn man viele und grosszügige Wasserwechsel macht. Ebenso soll das mit Seemandelbaumblättern funktionieren. Für mich machen beide Methoden Sinn, sind aber ebenso sinnlos. Ich erkläre es mal:
Grosse, häufige Wasserwechsel senken die Keimdichte. Aber für wie lang? Für ein paar Stunde oder sogar 1-2 Tage? Wie lange brauchen Keime, um ihre ursprüngliche Anzahl wieder zu erreichen? Ich mein, in einem Aquarium ist nur Platz für eine gewisse Anzahl an Keimen. Es gibt nur soviele, wie auch Nahrung vorhanden ist. Wer weiss, ob man mit einem Wasserwechsel nicht nur für wenige Stunden etwas positives erreicht?
Was die Huminsäuren angeht, so sagte ich ja bereits, dass man damit bestimmt einigen Bakterien und Keimen das Leben schwer macht. aber schafft das nicht Platz für Keime, die eben garkeine Probleme mit Huminsäuren haben?
Fakt ist, mit einem Wasserwechsel oder auch Seemandelbaumblätter schadet man eher nicht. Ob sie helfen ist eine andere Frage. Wenn bei meinen Fischen was nicht stimmt, ist der Wasserwechsel auch erstmal das erste, was ich mache. Aber allein aus dem Grund, dass damit giftige Stoffe im Aquarium verdünnt werden, sollte es daran liegen. Um die Keimdichte für kurze Zeit zu senken mag das auch ausreichen. Aber auf Dauer gibt es nur eine sichere Sache, wie unsere Fische vor Parasiten, Keimen, Krankheitserregern und bösartigen Bakterien beschützt werden: das Immunsystem der Fische. Ist das stark genug, haben Krankheiten auch weniger Chancen. Deshalb ist eine richtige Ernährung, passender Besatz und richtige Wasserparameter (vor allem die Temperatur) enorm wichtig. Wichtiger, wie Erlenzapfen und Co. Denn die verhindern garnichts, wenn der Fisch ein geschwächtes Immunsystem hat.
Neulich musste ich von jemanden lesen, dass Äste aus der Natur sogar die Weisspünktchenkrankheit verhindern können. Und das von jemandem, dem ich in der Aquaristik eigentlich mehr zugetraut hätte.
Gruss
Sascha
Das ist genau das Problem. Hier werden zwei Methoden in einem Satz erwähnt. Man kann die keimdichte gering halten, wenn man viele und grosszügige Wasserwechsel macht. Ebenso soll das mit Seemandelbaumblättern funktionieren. Für mich machen beide Methoden Sinn, sind aber ebenso sinnlos. Ich erkläre es mal:
Grosse, häufige Wasserwechsel senken die Keimdichte. Aber für wie lang? Für ein paar Stunde oder sogar 1-2 Tage? Wie lange brauchen Keime, um ihre ursprüngliche Anzahl wieder zu erreichen? Ich mein, in einem Aquarium ist nur Platz für eine gewisse Anzahl an Keimen. Es gibt nur soviele, wie auch Nahrung vorhanden ist. Wer weiss, ob man mit einem Wasserwechsel nicht nur für wenige Stunden etwas positives erreicht?
Was die Huminsäuren angeht, so sagte ich ja bereits, dass man damit bestimmt einigen Bakterien und Keimen das Leben schwer macht. aber schafft das nicht Platz für Keime, die eben garkeine Probleme mit Huminsäuren haben?
Fakt ist, mit einem Wasserwechsel oder auch Seemandelbaumblätter schadet man eher nicht. Ob sie helfen ist eine andere Frage. Wenn bei meinen Fischen was nicht stimmt, ist der Wasserwechsel auch erstmal das erste, was ich mache. Aber allein aus dem Grund, dass damit giftige Stoffe im Aquarium verdünnt werden, sollte es daran liegen. Um die Keimdichte für kurze Zeit zu senken mag das auch ausreichen. Aber auf Dauer gibt es nur eine sichere Sache, wie unsere Fische vor Parasiten, Keimen, Krankheitserregern und bösartigen Bakterien beschützt werden: das Immunsystem der Fische. Ist das stark genug, haben Krankheiten auch weniger Chancen. Deshalb ist eine richtige Ernährung, passender Besatz und richtige Wasserparameter (vor allem die Temperatur) enorm wichtig. Wichtiger, wie Erlenzapfen und Co. Denn die verhindern garnichts, wenn der Fisch ein geschwächtes Immunsystem hat.
Neulich musste ich von jemanden lesen, dass Äste aus der Natur sogar die Weisspünktchenkrankheit verhindern können. Und das von jemandem, dem ich in der Aquaristik eigentlich mehr zugetraut hätte.
Gruss
Sascha
