25.09.2015, 07:51
KatiG schrieb:klar, dieser Kreislauf sollte in einem gut eingelaufenen Becken ja sowieso bestehen. Die Nitrifikation in den durchlüfteteten Bodenschichten lässt Nitrat entstehen, was wiederrum als Substrat für die Denitrifikation in den angrenzenden sauerstoffarmen Bodenschichten dient usw...Okay, da fehlts mir am Biologiestudium und am Fachenglisch (Bin IT)
(ganz nett beschrieben in " B.B. Ward, 1996 , Microb Ecol 32:247-261 - Nitrification and denitrification – probing the nitrogen cycle in aquatic environments" )
Zitat:Dieser Kreislauf im Gleichgewicht bzw,. evtl. noch zusammen mit dem Einluss von Pflanzen als Nitratverbraucher, würde einen Wasserwechsel rein hinsichtlich der Nitratentfernung aus dem AQ praktisch überflüssig machen. Das wäre dann wieder das "natürliche" System, in das man also theoretisch fast nicht eingreifen müsste.Genau, und den/die Filter kann man als Vergrößerung der inneren Oberfläche des Beckens betrachten. Bei den üblichen Besatzdichten reichen AFAIK die Besiedlungsflächen innerhalb des Beckens nicht aus, aber den/die Filter kann man ja nicht als isoliertes Objekt betrachten, er ist biologisch (und auch technisch) Bestandteil des Beckens. Insofern finde ich eine anaerobe Filterstufe gar nicht so abwägig (auch wenn es unter Kosten/Nutzen-Gesichtspunkten in vielen Fällen wohl Overkill sein dürfte)
HAND,
Andreas
