Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bauchwassersucht?
#11
Meine Entscheidung konnte ich nur treffen,
1. nachdem ich hier gefragt hatte.
2. aufgrund des konstruktiven Teamwork hier in der Gruppe. top top top wein
Zitieren
#12
Gyuri schrieb:Meine Entscheidung konnte ich nur treffen,
1. nachdem ich hier gefragt hatte.
2. aufgrund des konstruktiven Teamwork hier in der Gruppe
dafür ist ja auch so ein Forum da. Eigentlich halte ich mich bei Krankheitsdiagnosen meistens zurück, da solche Ferndiagnosen immer Schwierig sind
und es zu Fehleinschätzungen kommt.
Würde mich für den Kleinen freuen, wenn es sich nur um eine Laichverhärtung handelt und er sich weiter seines Lebens erfreuen kann.
Zitieren
#13
Gibt es etwas neues, was macht der Patient inzwischen?
Zitieren
#14
Wolfxx schrieb:etwas neues
Ja, sie hat ihren Laich zum größten Teil abgeladen.
Und weil sie sich so ganz allein nicht sehr wohl fühlte, gab ich sie wieder ins Gesellschaftsbecken zurück.
Dort schwimmt sie immer wieder "schwänzelnd" umher, scheinbar um alle Eier los zu werden.
Aber sie ist in ihrer Gemeinschaft wieder voll aufgenommen worden. Wäre sie nicht "einwenig" … rundlich um die Taille, würde sie kaum noch auffallen.

Den Würfel lasse ich noch eine Zeit stehen. Eilt ja nicht.

Vorerst werde ich mich um die bereits zurückgegangenen Blaualgen im 160er kümmern. (ein paar Wasserwechsel)
Und dann kommt ins 57er die selbe Chemie zum Einsatz, bis auch dort die Algen weg sind.
Zitieren
#15
Das ist ja eine gute Nachricht. top

Dann ist sie ja wieder in "ihren Schwarm zurückgekehrt", prima.
Zitieren
#16
Es gibt/gab eine Neuigkeit von dem Fischerl blub

Es gab nach dem Zurücksetzen ein Glotzauge … und zwar ganz sicher bei dem Patient und nicht bei deinem der anderen.

Tya, kurz zuvor war ich bei einem Vortrag über Meerwasseraquarien von einem Diplombiologen und ehemaligen Fischverkäufer in einem großen Gartenmarkt. Er hat sich inzwischen selbstständig gemacht und die Coronazeit damit verbracht, seine Salzwasser-Bewohner in seinen z.Zt. 10 Becken alle mal zu knips und auch filmen.
Jetzt müssen seine Erfahrungen nicht zwangsläufig auf Süßwasser übertragbar sein. Aber immerhin: mich beeindruckte ein Fisch (Name entfallen) der nach einer Umsetzung scheinbar so im Stress war, dass er ein Glotzauge bekam. Man wollte und konnte ihn nicht sofort wieder isolieren (aber fotografiert wurde er) … und kurze Zeit später war das Glotzauge auf der anderen Seite … um nach ein paar Tagen wieder gesund zu sein. Inzwischen, Corona ist längst vorbei, ist der Fisch immer noch "pumperl g'sund". top

Weil ich auch nicht meinen inzwischen quicklebendigen Fisch mit Glotzauge fangen konnte wartete ich einfach ab …
Und was soll ich sagen? Es gab zwar keinen wechsel des Glotzauges … aber seit 3 Tagen hat er wieder ganz normale Augen. dackelblick
Scheinbar gibt es auch im Süßwasserbecken derartige vergängliche "Krankheiten".

Ach ja … und der Bauch ist jetzt wieder ganz genauso, wie bei den anderen weiblichen Kardinälchen. Unterscheiden kann ich sie sicher an den verschiedenen hellen Tönen.
Zitieren
#17
Hallo,

das kann schon möglich sein, dass das Glotzauge bei Deinem Fisch, durch Stress zu Stande kam (rausfangen aus dem Aquarium, rein ins Quarantänebecken, dort wieder rausfangen, dann wieder ins normale Aquarium).
So war das Glotzauge keine Krankheit in dem Sinn, sondern eine stressbedingte Begleiterscheinung, klingt irgendwie plausibel.
Zitieren
#18
Wolfxx schrieb:das kann schon möglich sein, dass das Glotzauge bei Deinem Fisch, durch Stress zu Stande kam (rausfangen aus dem Aquarium, rein ins Quarantänebecken, dort wieder rausfangen, dann wieder ins normale Aquarium).
So war das Glotzauge keine Krankheit in dem Sinn, sondern eine stressbedingte Begleiterscheinung, klingt irgendwie plausibel.
Servus,

in diesem Zusammenhang, und nachdem ich mir den gesamten Thread nun durchgelesen habe, muss ich Wolfgang hier widersprechen. Exopthalmus (Glotzaugen) entstehen nicht konkret durch Stress oder Fangaktionen. Sie sind im Grunde nur eine "Begleiterscheinung" anderer Krankheiten, die im oder am Fisch bereits wirken und kein Hinweis auf eine spezielle Krankheit der Fische. Gleichwohl sind sie, sofern sie allein auftreten, ob jedoch einseitig oder beidseitig, ein sicherer Hinweis auf unklare Erkrankung mit unklarer Symptomatik. Gehen diese mit Trübungen einher, können diese durchaus mechanische Verletzungen der Augen darstellen, sind aber weniger häufig als angenommen. Trübungen der Augen sind "fast" immer parasitär begründet. Auch bei Trübungen, die sich dauerhaft präsentieren, oder gerne mit alternden Tieren verbunden werden, liegt es sehr häufig an Parasiten, die sich im Auge der Fische breitmachen.
Im Regelfall hat man es mit Tetrahymena corlissi zu tun. Einem frei lebenden Protozoon, der im Übrigen für sehr viele Tode bei Lebendgebärende verantwortlich ist. Dieser Parasit schmarotzt zuerst auf den Kiemen der Fische und verschafft sich dann Zugang zu den inneren Organen. Dort parasitiert er im Coelum (Leibeshöhle) und wandert weiter bis in die Augen der Fische. Dort ist er überaus geschützt vor dem Immunsystem der Fische, da die Augen nicht durchblutet werden. Mit ein Grund, warum man ihn so schlecht bekämpfen kann. Geht eigentlich nur, wenn er sich noch auf den Kiemen bemerkbar macht.
Bei Stress setzen Fische ein Hormon frei, namens Cortisol. Dies wirkt zuerst aufputschend und erst, wenn der Stressor nicht beseitigt wird, deutlich krankheitsfördernd, da es immunsuppressiv arbeitet und das Immunsystem der Fische aushebelt, was Parasiten Tür und Tor öffnet den Fisch zu befallen.
Zitieren
#19
Was immer da (vor einem Jahr) los war, es gilt als überstanden und wurde auch zurück im Gesellschaftsbecken mit all den Bewohnern nicht weiter mit Medikamenten versorgt.
Inzwischen sind mir einige (ganz verschiedene!) Fische gestorben, was ich zum Teil auf Altersschwäche zurückführe.

Mit dem Nachkauf von jungen Panzerwelsen hatte ich ausgesprochenes Pech; da lebt nur noch ein "einsames" älteres Tier. Was mit dem jüngeren Nachkauf passierte weiß ich nicht. Es wurden einfach immer weniger und nur einer wurde in meinem Sommerurlaub von meinem Sohn tot aufgefunden. :denknach:

"Bauchwassersucht" (vor einem Jahr) kann ich nicht vollkommen ausschließen, es gab aber offensichtlich keine Pandemie bei den anderen Fischen zu beobachten! nö
Zitieren
#20
HiHi Gyuri

Nee, ich will jetzt keine Kaffeesatz-Leserei über uralte Krankheiten anstellen. Mich interessiert eher Deine Geschichte mit den Panzerwelsen. Denn ich habe ein ähnliches Erlebnis: Nach all den Jahren war meine Aeneus-Population auf nur noch drei Tiere geschrumpft. Also stockte ich mit 10 Jungtieren auf. Doch davon hielt sich kein einziger Fisch. Die drei Alten ziehen munter weiter ihre Bahnen, doch die Jungtiere fehlen nach 4 Monaten total.

Na, wo sie letztendlich verblieben sind ahne ich, ist das Becken doch mit 30 Amano-Garnelen und unzähligen N. davidi besetzt...

Grüße
Stefan
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste