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Diskussion: Fische gegen Algen
#1
[COLOR='#0000FF']Edit by KatiG:[/COLOR]
[COLOR='#0000FF']Die folgenden Beiträge wurden aus mehreren Themen abgetrennt und hier der Übersicht halber zusammengefasst.
Sie beziehen sich auf Themen, in denen es um Algenprobleme ging.
Hauptpunkt war bwz. ist die Empfehlung, bestimmte Fische gegen Algen einzusetzen.
Weitere Beiträge dann bitte in diesem Thread hier.[/COLOR]
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11:19
duboisi schrieb:... und? Wie sieht es aus?

Ich habe seit 2 1/2 Wochen eine Bartalge in meinem Becken, welches neu eingerichtet ist. Trotz CO2 wuchsen die Algen wie verrückt, leider sind die Schneckchen sind nicht so schnell.

Jetzt habe ich mir 3 Garra Rufa (türk. Saugbarbe - die gerne Hautpartikel abknabbern) ins Becken (120Liter) gesetzt.
Bereits nach 24 Stunden (selbstverständlich ohne Fütterung) sah das Becken mit allen Einbauteilen fast aus wie neu.

Die drei lustigen Gesellen haben schon fast ganze Arbeit geleistet und sogar alle Blätter und Steine von den braunen Rückständen und "Bärten" befreit. Auch die Mooskugel ist komplett gesäubert!
Die Garra Rufas sind Ihr Geld wert (3 Stück für 13,50 €).

Vielleicht ein Tipp, wenn Dich die Algen noch immer belästigen.

judi][QUOTE=duboisi schrieb:... Ich habe seit 2 1/2 Wochen eine Bartalge in meinem Becken,...
hallo duboisi,

was denn nun? in diesem beitrag bartalgen, in anderen beiträgen fadenalgen, dann in einem beitrag explizit der hinweiß, dass du von/mit bartalgen keine erfahrungen bezüglich garra rufa gemacht hast, sondern nur mit fadenalgen. durch das hin und her und die verschiedenen angaben, verlierst du leider an glaubwürdigkeit schiel
zudem, der fast selbe beitrag in jedem algenthema der letzten wochen/monaten... mach doch bitte ein eigenen erfahrungsbericht zu dem thema auf. so können wir alle unsere meinung und erfahrungen an einer einzelnen stelle schreiben, anstatt jetzt in den ganzen einzelnen themen unsere kommentare zu schreiben, was nur verwirrung bring zwink

mfg[/QUOTE]

11:30
duboisi schrieb:Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, mein veralgtes Becken haben drei Garra Rufas innerhalb von 24 Stunden wieder weitergehend von Fadenalgen befreit. Alle Steine und Pflanzenblätter sind nun rückstandslos algenfrei headbang

Vielleicht versuchst Du es mal mit einem kleinen Trupp?

Die Kleinen sind unermüdlich bei der Arbeit - natürlich sollte man das Füttern unterlassen oder nur spärlich durchführen, damit sie sich auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren können.

Viel Erfolg!

11:51
duboisi schrieb:Ich habe mal gelesen, dass gegen Pinselalgen fast kein Kraut gewachsen ist, auch algenfressende Fische verschmähen das Gewächs. Das habe ich in meiner ersten Aquarianerphase leider auch so feststellen müssen.

Dann habe ich gelesen, dass der türkische Knabberfisch (man läßt sich mit dem kleinen Burschen gerne bei Hautkrankheiten behandeln) (Garra Rufa) auch vor der Pinselalge nicht Halt machen soll.
Erfahrungen bzgl. Garra Rufa und Pinselagen habe ich nicht - aber Fadenalgen haben sie aus meinem Becken schon nach 24 Stunden weitestgehend entfernt.

Diesen Fisch kannte ich bzgl. Algenfresser, vor 15 Jahre noch nicht (ich behaupte mal, der wurde da noch nicht angeboten) - aber der Einsatz vor 2 Tagen von drei Tieren in mein Fadenalgen bewachsenes AQ hat mich eines Besseren belehrt. Vielleicht ist es vor Deiner Kapitulation lach doch noch einen Versuch wert?
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#2
Hallo Nati, wie schauts?

Vielleicht doch eine Gruppe Garra Rufas einsetzen?

Die holen die Algen auch aus Ecken, die Du noch nicht gefunden hast!

Innerhalb von 24 Stunden wirst Du erste Erfolge sehen - und befallene Pflanzen brauchst Du weder abschneiden noch entfernen. Ist schade um jede Pflanze, die im Mülleimer landet, denn sie hätte durch die Fische gerettet werden können!
Die Fische machen das schon, ohne das Pflanzen ihr Leben lassen müssen, somit kommen dann auch die von Algen befreiten Pflanzen schnell ihrem Job nach.
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#3
Hallo,

@ duboisi,

wie auch bei Deinen anderen Beiträgen zum Thema Algen, halte ich überhaupt nichts davon, Fische als "Nutztiere" einzusetzen, bzw. zu empfehlen.

Stattdessen ist es sinnvoller nach der Ursache zu suchen und diese dann zu beseitigen.

Die Fische mögen vielleicht die Algen "beseitigen" aber nicht die Ursache.
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#4
Sorry, ist mir eigentlich egal, was Du davon hälst.

Die Fische sind natürlich und bekommen diese Algen - wie auch sicherlich in der Natur - ohne Probleme weg.
Ich mache die nicht zu Nutztieren (definiere mal Nutztier auf Fisch bezogen, ich denke, da wird etwas gravierend verwechselt).
Die Tiere ernähren sich von Algen, werden eingesetzt und innerhalb weniger Tage sind die Algen weg, sie leben davon zwink

Auch verbleiben die Tiere im Becken und werden nicht in andere veralgten Becken weitergereicht, sie haben genug zu tuen, wie Schnecken oder andere AQ-Bewohner auch.

So what?

Es sind Fische (Lebewesen), wie alle anderen auch.
Ich gebe nur meine nachweisbaren Erfahrungen wieder.
Ein natürliches Entfernen von Algen ist beser als jeder Chemieeinsatz.


Und unkontrollierter Algenwuchs kann jedem Aquarianer nach vielen erfolglosen Versuchen den Spaß verderben.

Ursache? Algen sind ebenfalls Lebewesen und auch natürlich und kommen immer wieder vor.


Die Ursachen bei Neueinrichtung eines AQ kann man nicht beseitigen, es wird ein Biotop mit allen Vor- und Nachteilen geschaffen.
Algenbesatz ist grundsätzlich normal, man sieht es halt nicht so gerne.

Und wie wir alles wissen, deuten viele Algenarten auf gute Bedingungen hin.
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#5
Wenn das Deine Meinung dazu ist, soll es mir egal sein was Du machst.

Ich sehe das anders.
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#6
Hallo zusammen

Danke, Wolf, das war auch mein Empfinden. Nein, ich habe eigentlich grundsätzlich nichts gegen „Funktionstiere“, aber sie müssen auch halbwegs artgerecht ins Becken passen. Wenn es stimmt – habe es nur schnell ausgegoogelt – dass Garra rufa ausgewachsen bis zu 14 cm groß werden, dann hätte ich schon Bauchweh, sie ohne weitere Informationen zu Beckengröße und übrigem Besatz jemandem spontan zu empfehlen.

Zumal es auch gar nicht einfach ist, genaueres über die Sprotten und ihre Haltungsbedingungen zu erfahren. Ne Million Links zu Spa und Therapie-Angeboten, aber wenig Eindeutiges zu den aquaristisch relevanten Fragen: Welche Wasserwerte, welche Temperatur, Gruppentiere? Die Angaben, die ich gefunden habe, produzieren nur Chaos...

Vielleicht möchte Udo uns da mehr verraten?

Grüße,
Stefan

P:S: OHA, während ich noch gegoogelt und getippt habe, ging es ja schon munter weiter zwischen Wolfgang und Udo! Aber umso mehr: ein Portrait des Fisches mit Substanz wäre schon wünschenswert...
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#7
Hallo Udo,

grundsätzlich schreibst du ja nichts zwingend falsches (nämlich dass die Garras ggf. als "Algenpolizei" hilfreich sein können).
Dennoch sollten solche pauschalen Aussagen halt immer etwas kritisch betrachtet werden.

Nimm doch nur mal den "ahnungslosen Aquarien-Einsteiger", der sich plötzlich mit Algen konfrontiert sieht und hier nun von der "Wunderwaffe" Garra rufa erfährt. Im schlimmsten Fall wird dann von heut auf morgen ein Fisch gekauft, ohne weiter drüber nachzudenken, welche Bedürfnisse dieser hat.
Logisch, ist ja auch einfacher als über Ursachen nachzudenken und so "umständliche" Maßnahmen wie öftere Wasserwechsel und Co. in Kauf zu nehmen.

Ok, mal wieder etwas ernster: sicher sind deine Empfehlungen nicht verkehrt und es ist ja auch schön, wenn das ganze mit einem posivien Erfahrungsbericht verbunden werden kann. Aber es gibt halt wie bei den meisten Dingen auch hier immer einige Bedigungen, die man nicht vernachlässigen sollte (z.B. eben die geeignete AQ-Größe für diese Tiere etc). Daher würde ich es begrüßen, wenn du z.B. einfach mal ein neues Thema zu diesem Sachverhalt aufmachst, in dem du uns viell. einige deiner Erfahrungen und Beobachtungen schildern könntest. (judi hat's ja hier auch schon geschrieben)
Dort wäre es dann auch einfacher, sich zu diesem Thema auszutauschen, als jetzt hier über mehrere Threads verteilt.

Danke und viele Grüße,
Kati
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#8
Stimmt Kati, werde mal darüber nachdenken.

Aber die Pauschalaussage, "nützliche Aquarienbewohner" in "Nutztiere" umzuwandeln, finde ich an den Haaren herbeigezogen. Dann sollten diejenigen auch in einem Atemzug erwähnen, das Aquaristik in der eigenen Wohnung verboten gehört. Genauso wie Käfighaltung von Vögeln usw., usw ...

Aber wie ich jetzt beim Stöbern im Forum gesehen habe, gibt es verschiedene Lager und Ansichten.

Ich habe eigentlich keine Lust, mir den Mund zu verbrennen.

Ich sehe es nur so, wenn Tiere untereinander in der Natur gemeinsam leben können, können sie es auch im AQ. Hierbei handelt es sich um algenfressende und fleischfressende Tiere. Dann dürfte auch die Zucht von Lebendfutter verboten gehören!

Ich habe mich in meinem ersten Aquarianerdasein nur mit Büchern befasst, mit anderen Aquarianern diskutiert und eigene Erfahrungen gemacht.

Im jetzigen erneut aufgeflammten Aquaristikhobby in den letzten Monaten habe ich wesentlich mehr erfahren als je zuvor, da es ja nun Internet gibt.

... und inzwischen wird (teilweise auch berechtigt) ordentlich auf die bekannten Aquarianer (Dr. von und zu, Proff. hastenichtgesehen) geschimpft, da uns seit Beginn der Aquaristik gelehrt wird, nur den Fisch bei der Beckenlänge und Haltung unter diesen und jenen Bedingungen.

Viele Angaben scheinen leider selbst gestrickt und werden allen anderen (Hobbyaquarianern) als Maßregel vorgehalten.
Das fängt schon bei der Einrichtung und der Ausstattung von Aquarien an. Bestimmte Tiere nur bei bestimmter Einrichtung, Panzerwelse NUR mit Sand usw., usw. ....
Sieht man sich die natürliche Umgebung des Tieres an, wird nicht nur Sand in einem Flußlauf zu finden sein.
In der Natur sind Lebensbereiche für Killifische meist kleiner als ein Haushaltseimer, usw., usw.

Also, ich werde mit den oben genannten fleissigen Helfern meine Erfahrungen (wie viele anderen auch) machen und bei Zeiten berichten.
Ob Andere ebenso handeln, ist dann demjenigen selbst überlassen.

Nur, es wird sicherlich nichts Besseres geben als Algenwachstum durch die Natur einzuschränken.

Ratsuchende sollte man also schon darauf (in diesem Fall der Möglichkeit des natürlichen Algenentfernens) hinweisen. Und ich gehe davon aus, das jeder der lesen kann, sich dann über den gegebenen Rat genauer informieren wird und abwägen kann, ob er diesen Heimbewohner in seinem AQ einsetzen kann.

Das Pflegen von Tieren (aller Art) setzt zumindest ein gesundes Verständnis voraus. Derjenige, der sich Tiere anschafft, hat auch die Verantwortung dafür übernommen.

Es läßt sich sicherlich schwer darüber schreiben. Miteinander, von Angesicht zu Angesicht sprechen, ist sicherlich viel einfacher. zwink

Sollte es in diesem Forum nicht gern gesehen sein, nützliche Tiere oder auch Pflanzen zu empfehlen (mir erklärt sich diese Auffassung eigentlich noch immer nicht), dann sollte die Administration unbedingt in den Regeln darauf hinweisen!
Also, nichts für ungut und auf ein (Inter)nettes Miteinander servus [COLOR='Silver']

---------- Erweitert um 13:56 ---------- Erster Eintrag um 13:37 ----------

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Prestutnik12 schrieb:P:S: OHA, während ich noch gegoogelt und getippt habe, ging es ja schon munter weiter zwischen Wolfgang und Udo! Aber umso mehr: ein Portrait des Fisches mit Substanz wäre schon wünschenswert...

Nunja, es ist doch eigentlich mehr ein lockerer Austausch zwischen uns beiden.

lach

Zum Tier selber:
Ich habe mich bzgl. meiner Probleme bei Fadenalgen nach Neueinrichtung über die Möglichkeit der natürlichen Algenentfernung, auch für die Zukunft, im Internet und aus den vorliegenden Büchern informiert.
Bei mir gab es nie ein Becken ohne Algenfresser.

In meinem ersten Aquarianerleben habe ich immer ein Grüppchen siamesische Algenfresser beherbergt.
Allerdings gingen die nicht an Pinselalgen heran.

Durch Zufall las ich jetzt von obigem algenfressendem Fisch, der auch, nach Erfahrungen anderer Aquarianer, an die Pinselalgen geht. Eigentlich ein Traum für jeden Aquarianer, oder?

Nach dem erfolglosen Besuch von zwei Zoogeschäften hier im Ort wurde ich dann beim Dritten fündig und nahm ein Grüppchen Garra Rufa mit.

Ich werde also beobachten und gelegentlich berichten, okay? Wer es nicht wissen will, muß es ja dann auch nicht lesen. zwink
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#9
Hallo in die Runde,
ich bin bei dem Thema etwas ambivalent eingestellt. Zum einen finde würde ich jedem Empfehlen, ein paar "Algenfresser" in seinem Aquarium zu pflegen. Ob das nun Garnelen, Schnecken oder Fische, welche Art auch immer sind, kommt auf die vorhandenen Möglichkeiten an.
Zum anderen denke ich aber, dass es sehr wohl möglich ist, sein Aquarium "algenfrei" zu betreiben, sprich den Algenwuchs auf einem Level zu halten, auf dem er nicht mehr als störend empfunden wird.
So gesehen sind die Algenfresser nur eine Art Rückversicherung, falls doch mal etwas aus dem Ruder laufen sollte. Die Hauptaufgabe des Aquariander liegt hingegen dabei, ein Millieu zu schaffen, in dem sich Algen nicht behaupten können - sei es durch Erhöhung der Pflanzenmasse, verbesserung der Lebensbedingungen selbiger, oder Reduktion der Fischmasse etc.

Gruß, Malte
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#10
Hallo Udo,

viell. noch ein kurzer Satz dazu:

Zitat:Sollte es in diesem Forum nicht gern gesehen sein, nützliche Tiere oder auch Pflanzen zu empfehlen...

Empfehlungen sind immer gut und natürlich auch gerne gesehen.
Nur sollte halt immer bedacht werden, ob die Empfehlung auch wirklich geeignet ist.

Nur ein Beispiel: Ein User, dem du zu den Garras geraten hast, hat nur ein 60l Becken... das wär für diese Tiere ja nun ein klassisches "No Go" und die Empfehlung halt nicht geeignet.

Viele Grüße, Kati
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