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Waldweiher und Fischproblem
#1
Hallo,

Seit einiger Zeit haben wir einen Weiher. Er liegt im Wald und fasst eine "ordentliche" Größe. Wir schätzen ca. 23000l.
Zu Beginn waren wir fleißig am Karpfenangeln, welche übrigens von Natur aus drin waren.
Nun wollte mein Vater Forellen reintun. Gesagt getan- 1 Woche später schwammen 50 Saiblinge und 50 Regenbogenforellen ( in der Größe 30 cm )
drin rum-bzw. hätten sie das eigtl. tun sollen, denn schon beim einsetzen taumelten 2 oder 3. Doch beim füttern war halligalli und manch einer sprang sogar aus
dem Wasser lach .
Jedoch ab dem nächsten Tag schwammen etliche an der Oberfläche, sodass wir nach drei Tagen gut 30 Verluste hatten. motz
Ich als Aq-fan hab mich naürlich sofort bereiterklärt, das Wasser von links nach rechts zu testen.
Ergebnis:

-pH und Härte waren vollkommen i.O.
-es enthielt weder Ammoniak, noch Nitrit, noch Sonstiges
-ich dachte auch an Sauerstoff, aber kein Fisch schnappte an der Oberfläche nach Luft.

Die nächste Frage war:
Wo waren die anderen 70 Stück??? :?:
Wir kamen jeden Tag zu kontrollieren, beim füttern war totale Funkstille...

Was nun???

LG,
Franzi
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#2
Hey Franzi,
zu wenig Sauerstoff, zu viel Nitrit....
Ganz egal, was du da gemessen hast, denk bitte mal dran, wie lange dieses Gewässer wahrscheinlich nicht mehr entschlammt worden ist...,
und was sich da aus den Ablagerungen der Jahre an Modder mit vielen schädlichen Gaseinschlüssen entwickelt haben könnte!
Es haben sich dadurch auch garantiert Schichten unterschiedlichster Wasserqualität herausgebildet, die nun
möglicherweise den restlichen Fischen den Garaus gemacht haben!
Denn sowohl Saiblinge als auch Forellen sind absolute Gourmets, was die Wasserqualität anbelangt...
Aber auch die absoluten Renner, wenn es frisches Futter gibt, und wenn da keiner mehr kommt, ist vielleicht keiner mehr da...
Oder sie halten sich alle an einer für dich nicht sichtbaren Sauerstoffquelle auf...

Mit Karpfenhaltung ist das überhaupt nicht vergleichbar,
sagt common,
der in einem seiner früheren Berufe mal Forellenzüchter oder besser -vermehrer
in der Binnenfischerei war...
Ich kann mich an schwülwarme Tage erinnern, die z.T. 20-30% des Gesamtbesatzes eines Hälterteiches gekostet haben, nur weil die Sauerstoffversorgung (technischerseits) ausgefallen war...
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#3
Hi,

Das find ich alles ja ok-also nicht ok, aber ich verstehs´
ABER:

Wo sind dann die ganzen Fische? :?:
Und warum hängen die nicht an der Oberfläche?

Und wie kann man dem Schlamm-modder entgegenwirken?
( Ablassen?- Gibt's noch ne andere Variante?)

Dennoch schon mal vielen Dank!

LG,
Franzi
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#4
Das geht eigentlich nie gut. In einem Waldteich/Weiher herrschen völlig andere Wasserwerte als in einem normalen Weiher oder Auch kleinem See außerhalb eines Waldes. Der Anteil von Huminsäure ist in der Regel so hoch, dass normale Weisswasserfische darin nicht leben können. Karpfen wie Du sagst, die schon lange darin leben, haben sich angepasst was Forellen, auch noch neu eingesetzt, sicher nicht können. Ich hatte früher mich oft gewundert warum in Waldtümpeln keine Fische Leben, bis mich ein Förster schlau gemacht hat.
grüsse
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#5
Hallo!
Schon mal an Beutegreifer gedacht wie Kormoran und Silber/Graureiher, Hechte, es gibt auch Menschen die Fische klauen.
Nicht jeder verendetete Fisch kommt an die Oberfläche, vielleicht verwesen einige am Grund des Teiches.
Karpfen gibt es nicht von Natur aus bei uns, in Flachen und warmen Tümpeln können sie sich erfolgreich vermehren, in großen Gewässern wird das Wasser nicht warm genug für die Karpfenbrut, um den Bestand zu sichern werden sie eingesetzt,vor vielen Jahren haben Mönche die Karpfen mitgebracht aus Asien um die Fastenzeit gut zu überstehen und viele flache Karpfenteiche angelegt. Saiblinge und Regenbogenforellen brauchen kühleres und Sauerstoffreiches Wasser, in einem Waldteich mit viel Laub und sonstwas im Wasser, ich glaube das war eine Fehlentscheidung.
Karpfen, Karauschen, Schleien passen da besser rein.

Grüsse
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#6
Hallo,

Danke für die Antworten!
Jaja mit Onkel Fischreiher haben wir schon Bekanntschaft gemacht...

Ok, dann überlegen wir mal wies weitergeht.

Nochmals danke und LG,
Franzi
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#7
Hallo,

Wie siehts dann mit Barsche aus?
Würden die gehen?
Wir würden gern was reinsetzen, was gut schmeckt.

Lg
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#8
Schleierkampffisch schrieb:Wir würden gern was reinsetzen, was gut schmeckt.
Gänse und Enten....
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#9
Schleierkampffisch schrieb:Hallo,

Wie siehts dann mit Barsche aus?
Würden die gehen?
Wir würden gern was reinsetzen, was gut schmeckt.

Lg

Hallo!
Ich denke Du meinst Flussbarsche, mag sein das es geht vielleicht sind schon welche drin.
Aber wie lange wollt ihr warten bis an den Barschen was dran ist, die sind langsamwüchsig ein 40 cm Barsch hat so seine 10 Jahre+.

Grüße
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#10
common schrieb:Gänse und Enten....

... lustig
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