Hallo!
Ich habe mich hier angemeldet, weil ich in diesem Forum einen schon etwas älteren Beitrag gesehen habe, in dem es darum ging, was genau Weichwasser - und Hartwasserfische sind. Dort wurde geschrieben dass man Fische, die aus Weichwasser kommen auch in härterem Wasser halten kann, und dass es nur anders herum schwierig wird. das hat mich etwas verwirrt, da ich es bis jetzt nur so kenne; weichwasserfische gehören in weiches, hartwasserfische in hartes wasser. Allerdings klang das, was da erklärt wurde ziemlich sinnvoll; Ich hoffe, es ist ok dass ich den Beitrag als screenshot angehängt habe.
Da ich aber trotzdem noch unsicher bin, weil diesbezüglich ja die Meinungen sehr auseinander gehen, wollte ich an dieser Stelle einfach nochmal nachfragen. Könnt ihr das bestätigen?
lG, L.
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Hallo L.!
Willkommen im Forum!
Ich kannte diesen Beitrag nicht. Ich bin auch nicht der Wasserchemiespezi. Ich kann schon nachvollziehen, was da geschrieben steht und denke, dass da was wahres dran ist, aber ich glaube nicht, dass es die ganze Wahrheit ist.
Nach meiner Erfahrung macht es durchaus einen Unterschied, ob ich Weichwasserfische in weichem, oder härterem Wasser halte. Früher hatte ich Leitungswasser im Becken mit mittlerer Härte, inzwischen nutz ich Regenwasser mit Beimischung von Leitungswasser. Seit dem ich das mache, habe ich eine Menge Nachwuchs bei den Welsen, aber auch Salmler haben sich spontan vermehrt und sie balzen fast täglich.
Ich glaube auch kaum, dass Züchter soviel Aufwand mit Osmosewasser betreiben würden, wenn das vollkommen unnötig ist.
Einen Unterschied macht es bestimmt auch, ob es sich bei den Weichwasserfischen um Wildfänge, oder Nachzuchten handelt und um welche Art es sich genau handelt. Manche Arten sind da toleranter, als andere, das wird auch mit jahreszeitlichen Schwankungen der Wasserqualtität im Ursprungshabitat zusammenhängen.
derTeichfloh
Unregistered
... ist nicht ganz einfach.
Es hat etwas mit speziellen Zellen in den Kiemen zu tun (Ionenpumpen). Diese "pumpen", mit erheblichem Energieaufwand, bestimmte Ionen in den Körper.
Alle Fische haben die - aber "Weichwasserfische" haben mehr und leistungsfähigere. In gewissen Grenzen können "Hartwasserfische" diese Zellen nachbilden, aber das braucht Zeit (zum Umgewöhnen).
Da gibt es einen Artigel im Archiv der DATZ 2005.
Schwarzwasser - aus der Sicht der Fische.pdf (Größe: 121,3 KB / Downloads: 9)
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Danke, David,
für den Artikel.
Keine leichte Lektüre für den Abend auf der Couch,
aber sehr interessant.
hallo,
also so wie ich den Artikel (auch von mir danke dafür!) verstanden habe, muss man die Fische nur über einen längeren Zeitraum eingewöhnen und dafür sorgen, dass das Wasser keimfrei/-arm ist?
mich interessiert das Thema mitunter deshalb so, weil ich ein großer Fan von Barschen / Buntbarschen und Fadenfischen bin, aber bei uns mit einer GH von 20 und einem ph von 6,8 mehr oder weniger Betonwasser aus dem Hahn kommt. Deshalb hatte ich mich damit abgefunden, dann nach einiger Zeit allerdins einen Aquarianer kennengelernt, der Neons und Zwergfafis im selben Wasser hält. die Neons seit 9 Jahren, die Fafis seit 3. Und da die Neons ja dann schon ein beträchtliches Alter erreicht haben, habe ich angefangen, mich darüber mehr zu informieren.
meint ihr, es wäre vielleicht doch möglich, dass bei mir noch Barsche oder Fafis einziehen?
LG, L.
Sicherlich ein interessanter Ansatz, für meinen Geschmack aber etwas zu allgemein. Wenn man sich umschaut findet man viele "Weichwasserfische" der gängigen Arten die in härterem Wasser gehalten werden. Schaut man sich dann die Becken an, sind es meist alteingefahrene mit einem beeindruckenden Pflanzenbesatz, es wäre mal interessant das Wasser in diesen Becken zu messen und nicht nur das Ausgangswasser. Eine Zucht von Weichwassertieren in härterem Wasser scheitert jedoch oft, weil der Laich dem osmotischen Druck nicht standhält. Es gibt auch Arten die sich der Haltung in hartem Wasser standhaft widersetzen, bzw. daran sterben.
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HiHi
Das ist ein guter Einwand. Das reine Halten von Fischen in nicht-adäquatem Wasser ist eins, das Vermehren / Züchten, das ist dann nochmal eine ganz andere Baustelle.
Grüße,
Stefan
Moin, ihr Weichwasser- oder Hartwasserfische,
das ganze moege ja alles richtig sein, aber wenn ich hartes Wasser, also so ca. 20 DHG
habe dann sollte ich mir Fische halten die das ganze auch ertragen. Mal ganz von den Kalkablagerungen an den Pflanzen und dem Equipment abgesehen.
Ansonsten bei Weichwasser, -bzw. Schwarzwasserfischen, wie Neon etc. und fuer die meisten anderen Fische die wir in unseren Aquarien pflegen sollten die Haertegrade doch deutlich geringer sein.
Nicht umsonst pansche ich staendig mit meiner Osmoseanlage und mit meinem Leitungswasser beim Wasserwechsel rum. Die Fische danken es mir.
LG von der Ostsee
Oliver
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Hallo,
es mag schon sein dass man Fische behutsam an härteres Wasser gewöhnen kann. Ich glaube auch daran dass es eine gewisse Toleranz bei der Wasserhärte gibt. Dennoch würde ich keinem Fisch eine solche Situation zumuten wollen. Wir Menschen würden uns auch nicht wohlfühlen wenn man uns dazu zwingen würde auf einem Berg in Bolivien in 5000 Metern Höhe zu leben.
Nebenbei glaube ich nicht dass ein Neonfisch bei einer GH von 20 oder höher 9 Jahre alt werden kann. Was spricht gegen eine Wasseraufbereitung mit Osmose oder Vollentsalzung?
Gruß Roland
Hallo,
von Vollentsalzung hatte ich bis jetzt noch nichts gehört, was macht man denn da? so wie sich das anhört, wäre ja dann das Wasser so weich wie es nur irgendwie geht?
LG
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