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Blüten der Antimesswertehysterie - Druckversion +- Aquarium Stammtisch - Das Aquaristikforum für alle Aquarianer (https://aquarium-stammtisch.de) +-- Forum: Süsswasser (https://aquarium-stammtisch.de/forumdisplay.php?fid=3) +--- Forum: Chemie (https://aquarium-stammtisch.de/forumdisplay.php?fid=10) +--- Thema: Blüten der Antimesswertehysterie (/showthread.php?tid=145) |
- eumel6 - 04.08.2011 Aha, dann gibt es also einen prinzipiellen Unterschied zwischen Fischen gleicher Besatzstärke in Aquakultur und Aquarien. - Wabenschilderwels - 04.08.2011 Hi Ich will ja nicht stänkern, aber was ist den Aquakultur eigentlich? Meiner Meinung nach doch nichts anderes, als ein etwas größeres Aquarium mit viel Hitech (automatischer Fütterung, Wasseraufbereitungsanlagen zur optimalen Wassereinstellung usw.). Ok, das was rausfällt sind wohl die Pflanzen, der Bodengrund und die Deko (Wurzel etc.). Also schließe ich jetzt mal frecherweise daraus, das die meisten Hobbyzüchter Aquakulturen betreiben, da das vorgenannte bei denen ja auch nicht vorhanden ist und die Technik meist genauso (nur halt nicht ganz so Hitech) ausgelegt ist. - Ferrika - 04.08.2011 Hi Martin, der entscheidende Unterschied liegt wohl in der Dichte der gehaltenen Tiere. Dementsprechend gefährdet ist dort eine Schadstoffanreicherung und jeglicher kleine Krankheitsausbruch. Aus diesem Grunde kann man das wohl kaum bei diesem Thema hier als Beispiel anführen. - Wabenschilderwels - 05.08.2011 Hi Jutta, das sehe ich ein klein wenig anders. Zuhause mag der private Züchter ja etwas kleiner ausgestattet sein, er wird aber den selben Grundsätzen bei der Zucht folgen. Ob ich nun ein Becken mit 60,100,250 oder 600 Liter zur Zucht verwende, oder auf einer Aquafarm Bottiche mit 1000 Liter oder X Liter verwendet werden, ist meiner Meinung nach das gleiche. Nur die Größenordnung ist halt anders. Ob nun die Dichte der darin gehaltenen Tiere (Aquafarm zu privater Zucht) prozentual vergleichbar ist, das weiß ich nicht. Jedoch habe ich mir erzählen lassen, das es beim privaten Züchter auch nicht viel anders ausschaut. Zumindest was die Besatzdichte betrifft und somit wäre die Empfehlung des EU-Rates bezüglich der Wasserqualität, Wasserparameter und ihrer Überwachung auch für den Privatmann, der der Hobbyzucht frönt anzuwenden. Für den "einfachen" Aquarianer, sollten diese Empfehlungen eine Richtlinie sein, auch wenn viele die Empfehlung mit Sicherheit nicht umsetzten werden und würden. Denn wer möchte sich schon gerne, in seinem privaten Bereich bevormunden lassen?! Hier mal ein Link zu einem Fotokurzbericht bezüglich einer Aquafarm (Fa.Colors), in Israel, von Chris Luckhaupt. Sehr imposant, wie ich finde. Klick mich - Ferrika - 05.08.2011 Hallo Martin, ich habe in meinem Freundeskreis durchaus ein paar private Züchter, die in dem einen oder anderen Becken eine recht hohe Besatzdichte haben. Ich kann Dir aber versichern, keiner von denen misst da irgendwelche Wasserwerte. Einzige Regel: täglich große Wasserwechsel. Natürlich ist eine hohe Besatzdichte ausschlaggebend für die Wasserqualität. Was denkst Du denn, warum ich z.B. meine neuen Becken immer ohne großes Animpfen sofort besetzen kann? Weil ich Artenbecken habe, in denen dann auf 90 Liter 6 Tiere sitzen. Die machen nicht so viel Dreck, daß es irgendwelche Folgen hätte. Wenn aber in einem großen Bassin 10000 Karpfen oder Forellen sitzen, dicht an dicht, so daß sie kaum schwimmen können, kannst Du Dir ausrechnen, wieviel "Scheisse" da ins Wasser geht. In solchen Fällen ist eine Überwachung und permanenter Durchfluss ein Muß, sonst wären die Tiere innerhalb von Stunden tot. Es ist also ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen kommerzieller Fisch"erzeugung" und privater Zucht. Glaub mir, kein Züchter käme auf den Gedanken, seine Tiere so dicht zu setzen. Nicht mal der abgebrühteste. Es ist schon ein wenig naiv, da Vergleiche anstellen zu wollen. Du solltest Dir mal so eine Fischfarm aus der Nähe ansehen. - Parat - 05.08.2011 Ferrika schrieb:Es ist also ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen kommerzieller Fisch"erzeugung" und privater Zucht. Glaub mir, kein Züchter käme auf den Gedanken, seine Tiere so dicht zu setzen. Nicht mal der abgebrühteste. So sieht es aus. Der eingebrachte Vergleich hinkt derart, dass es schon kein Vergleich mehr ist. In Fischfarmen wird intensiv gefüttert um die Fische in enger Haltung möglichst schnell verkaufsreif zu bekommen. Das Futter ist vom Proteingehalt her auch wesentlich intensiver als Aquarienfischfutter oder gar Lebendfutter. Da liegen ganz andere Lastmengen vor. Deswegen gab es auch mal eine Untersuchung an Karpfen die bei 1000 mg NO3/ltr standen und das wurde nicht bemängelt. Ich meine das wurde vor Jahren mal am MPI Plön untersucht. und richtig. Gemessen wird in der "erfahrenen" Aquaristik so gut wie nicht. Die Temperatur, ein daumengepeiltes Mischungsverhältnis zwischen Osmose- und Leitungswasser und dann ist das gut. Eventuell noch etwas tun für die Farbe des Wassers und mehr nicht. und wie schon mal geschrieben. Wer ernsthaft meint messen zu müssen ist noch Anfänger, weil die zeichnen sich dadurch aus, dass sie glauben Wasserwertemessen sei für eine erfolgreiche Aquaristik wichtig. - eumel6 - 05.08.2011 Hallo Olaf, aha. Zitat:Gemessen wird in der "erfahrenen" Aquaristik so gut wie nicht. Die Temperatur, ein daumengepeiltes Mischungsverhältnis zwischen Osmose- und Leitungswasser und dann ist das gut.Und das hier hat ein Anfänger geschrieben, dessen Anlage du nicht kennst. Zitat:]Wichtig ist hier, dass in den einzelnen Aquarien vor und nach dem Wasserwechsel der PH-Wert gemessen wird. Auch der Leitwert und die Gesamthärte sollten regelmäßig überprüft werden. Besonders die Aquarien ohne Bodengrund sind anfällig für PH-Wert Schwankungen. gruß jo - Ferrika - 05.08.2011 Man man man, Emmel.... Du solltest es mal mit Thai Ginseng oder sowas versuchen. Zitat:Und das hier hat ein Anfänger geschrieben, dessen Anlage du nicht kennst. Parat schrieb:Temperatur, pH und Leitfähigkeit und ihr macht damit jeden Fisch, auch die ganz sensiblen. Und wo unterscheidet sich das jetzt, ausser in der Gesamthärte? Wobei es sich bei Michael Schlüter um bestimmte Fische handelt, was Du mal wieder geschickt unterschlägst, um Recht zu bekommen.... - Parat - 05.08.2011 eumel6 schrieb:Hallo Olaf, Lieber Jo, wie immer liegst Du voll daneben. Mit Michael Schlüter verbindet mich sehr viel: Er wohnt etwa 20 Minuten von mir entfernt, wir sind aquaristisch eng verbandelt, tauschen kräftig unsere Fische, pflegen die Anlagen wenn einer von uns nicht da ist und unternehmen viele aquaristische Ausfahrten gemeinsam. Was er wie macht kann ich daher ziemlich genau sagen. Außerdem solltest Du endlich mal anfangen selber Aquristik zu betreiben, damit Du nicht weiterhin ersatzweise Deine teilweise schon abstrusen Auslassungen posten musst. Das hätte was. - Wabenschilderwels - 06.08.2011 Hallo Ferrika schrieb:........eine recht hohe Besatzdichte haben. Ich kann Dir aber versichern, keiner von denen misst da irgendwelche Wasserwerte. Einzige Regel: täglich große Wasserwechsel. Also doch so eine Art der Wasserwertekontrolle, wenn auch nicht gemessen. Deshalb schrieb ich ja auch, ich habe es mir erzählen lassen! Da ich noch keinen Züchter persöhnlich besucht habe, kann ich auch keine weiteren Ausagen dazu treffen. Allerhöchstens Vermutungen, das aber liegt mir wie gesagt fern. Ich möchte ja niemanden schlecht machen. Parat schrieb:So sieht es aus. Der eingebrachte Vergleich hinkt derart, dass es schon kein Vergleich mehr ist. Man kann nur von erfolgreichen bzw. langjährigen Aquarianern lernen, das denke ich ist klar. Ob man aber deshalb, nur weil man WW mißt, noch ein Anfänger ist? Vielleicht interessiert man sich nur dafür, was sich denn da nun so in seinem Becken tut. Was dann hinein interpretiert wird, ist ja eine andere Sache. Du schriebst ja selber, das du dich eine Zeitlang mit der Wasserchemie auseinander gesetzt hast bzw. na dran warst. Was auch immer das heißen sollte. Warst du da auch noch Anfänger oder schon Fortgeschrittener, oder zähltest du dich da schon zu den Erfahrenen? Nur weil jemand gewisse Thesen aufgestellt und darüber gesprochen/geschrieben wird, muß man ihn nicht gleich als Unbelehrbar und als Dummkopf hinstellen. Es kommt mir teilweise so vor, das es bei dir nur einen Weg (Meinung) gibt und sonst keinen anderen. Bitte nicht verkehrt verstehen, ich lerne gerne was das betrifft. Aber vielleicht etwas (wie soll ich sagen) weniger "Aggressiv und Angriffslustig". |