24.11.2011, 20:16
Hallo Parat
Du hast natürlich recht, artgerecht ist ein dehnbarer Begriff. Dabei sind die Pflanzen sicherlich nicht der bestimmende Faktor, zumal viele natürliche Habitate kaum Pflanzen haben.
Aber Du hast ja auch schon viele Faktoren für artgerechte Tierhaltung beschrieben.
Ich möchte das noch ergänzen um die richtige Wasserchemie ( Weichwasserfische in extrem hartem Leitungswasser und umgekehrt), Wassertemperatur, fehlendes Wurzelwerk bei holzfressenden Welsen und ich schätze, die Liste kann noch endlos fortgesetzt werden. Auch die Strömumg gehört natürlich dazu, wobei z. B. im Amazonas oder in den Reisfeldern Asiens die Strömung in vielen Bereichen, insbesondere den Überschwemmungsgebieten gegen Null, geht. Da erzeugt dann mancher Filter für den ruhiges Wasser gewöhnten Fisch fast schon Wildwassergefühle.
Besatzdichte spielt eine Rolle ebenso wie die Anzahl Tiere einer Art.
Konnte ich heute mal wieder recht aufschlußreich bei einem Aquaristikhändler erleben:
Kunde: Ich hätt' ganz gern einen von denen da (eine Panzerwelsart). Paßt der zu meinem, ich hab' da nämlich so einen Weißen.
Händler: Was für einen Weißen. Das hier ist ein Panzerwels. Die können Sie auch mit anderen Panzerwelsen halten.
Kunde: Ah ja, ja dann ist das wohl so einer, so'n Albino; ja, dann nehm ich davon auch einen.
Händler: Davon sollten Sie aber mindestens zwei nehmen, weil alleine fühlt er sich nicht wohl.
Kunde: Naja, dann halt noch einen.
Das gleiche Gespräch wiederholte sich dann bei einer Salmerart, die normalerweise im Schwarm gepflöegt werden soll, man konnte sich zumindest auf drei Tiere einigen. Und ein Platyweibchen kam dann auch noch dazu, weil es so schön bunt ist.
Gruß
Rainer
Du hast natürlich recht, artgerecht ist ein dehnbarer Begriff. Dabei sind die Pflanzen sicherlich nicht der bestimmende Faktor, zumal viele natürliche Habitate kaum Pflanzen haben.
Aber Du hast ja auch schon viele Faktoren für artgerechte Tierhaltung beschrieben.
Ich möchte das noch ergänzen um die richtige Wasserchemie ( Weichwasserfische in extrem hartem Leitungswasser und umgekehrt), Wassertemperatur, fehlendes Wurzelwerk bei holzfressenden Welsen und ich schätze, die Liste kann noch endlos fortgesetzt werden. Auch die Strömumg gehört natürlich dazu, wobei z. B. im Amazonas oder in den Reisfeldern Asiens die Strömung in vielen Bereichen, insbesondere den Überschwemmungsgebieten gegen Null, geht. Da erzeugt dann mancher Filter für den ruhiges Wasser gewöhnten Fisch fast schon Wildwassergefühle.
Besatzdichte spielt eine Rolle ebenso wie die Anzahl Tiere einer Art.
Konnte ich heute mal wieder recht aufschlußreich bei einem Aquaristikhändler erleben:
Kunde: Ich hätt' ganz gern einen von denen da (eine Panzerwelsart). Paßt der zu meinem, ich hab' da nämlich so einen Weißen.
Händler: Was für einen Weißen. Das hier ist ein Panzerwels. Die können Sie auch mit anderen Panzerwelsen halten.
Kunde: Ah ja, ja dann ist das wohl so einer, so'n Albino; ja, dann nehm ich davon auch einen.
Händler: Davon sollten Sie aber mindestens zwei nehmen, weil alleine fühlt er sich nicht wohl.
Kunde: Naja, dann halt noch einen.
Das gleiche Gespräch wiederholte sich dann bei einer Salmerart, die normalerweise im Schwarm gepflöegt werden soll, man konnte sich zumindest auf drei Tiere einigen. Und ein Platyweibchen kam dann auch noch dazu, weil es so schön bunt ist.
Gruß
Rainer
