Stimmt acxuh wieder,
ich hatte auf alle Postings zu den Algen geantwortet, ohne in jedem Fall auf die Größe des Beckens zu achten.
Es wurde halt etwas unübersichtlich. Aber die Probleme waren grundsätzlich bei allen Userkollegen identisch.
Vielleicht ist es aber auch durch die Administration möglich, inzwischen alle Postings (auch wenn es sich um verschiedenen Beckengrößen handelt) bzgl. Übersichtlichkeit zusammenzulegen?
Vier oder fünf Postings innerhalb kurzer Zeit zum selben Thema .....
Vielleicht sollten aber auch die User erst einmal versuchen, die bereits vorhandenen Postings bzgl. Algen zu verwerten und dann zu fragen, wenn sie spezielle Probleme haben, die noch nicht abgehandelt wurden? Da müssen wir User uns selber an die eigene Nase fassen
Hallo,
"Algentiere" einzusetzen ist echter Unsinn - vor allem wenn es darum geht sein Aquarium auf Grund von Pflegefehlern und wenig Erfahrung wieder ansehnlich und Algenfrei zu bekommen. Denn: Ja, es geht, man kann wirklich ein "Glasklares" Becken bekommen wenn man sich nur ausreichend damit beschäftigt. Manche können das besser, manche weniger. Und manche (so wie ich) werfen hunderte von Euros für irgendwelche Mittel und "Zusatzbesatz" raus und probieren wirklich alles aus um im Endeffekt zum selben Ergebnis zu gelangen:
Das hier ist mein Rezept und hat in mehreren Becken gegen Algen geholfen (Blaualgen, Pinselalgen, Bartalgen)
1. weniger Füttern, auf die Fütterung achten. Nur ein geringer Anteil des Futters wird vom Fisch tatsächlich verbraucht. Schnell kann es zu Problemen kommen, wenn neben Fischen auch noch Garnelen oder Krebse zusätzlich versorgt werden müssen mit Futtertabletten.
2. Bodengrund nur einmalig gründlich durchsaugen. Mulm ist langfristig ein wichtiger Faktor im Becken und wird ohnehin abgebaut. Das Becken komplett neu aufzusetzen bringt rein gar nichts, man fängt eigentlich nur wieder von Null an anstelle endlich einen Fortschritt zu machen - es sei denn man hat es mit irgendwas vergiftet und die Fische sterben
3. Seemandelbaumbätter verwenden, und eventuell FB7 (Dennerle "Klarwasserbakterien") die die Abbauprozesse fördern. Keine zusätzlichen Mittel oder Wasseraufbereiter. Eventuell Deko extern reinigen, aber längerfristig verschwinden sogar hartnäckige Pinselalgen - wenn man Geduld hat und alles richtig macht (daran kann z.B. jeder für sich seinen aquaristischen Fortschritt messen). Der Aussenfilter bleibt stets geschlossen, der wird am besten "vergessen" und nicht angerührt.
4. Flüssigdünger einstellen, weniger Wasserwechseln (alle 2 -4 Wochen) bis sich die Lage stabilisiert hat.
Der Boden speichert allerhand Stoffe und gibt sie auch wieder ab. Manchmal ist er nach mehreren Jahren einfach übersättigt und es kann zur Algenexplosion kommen. Je nach dem wieviel Stoffe aufgenommen werden von den Pflanzen oder wieder aus dem Becken abgeführt werden. Darum halte ich auch vom vielen Wasserwechsel wenig in normal besetzten Becken, denn wenn sich sowas wie ein "Stoffwechsel" erst einigermassen eingestellt hat (Pflanzenwachstum, Vermehrung, Entfernung) sind es abgesehen von Überbesatz meist Pflegefehler die zu Einseitigkeiten führen. Jedes Becken hat seine "Grenze", sich an jene des eigenen Beckens heranzutasten ist die große Kunst dabei...das fängt schon beim Fischbesatz an (weniger ist mehr) bis hin zur Pflanzendüngung.
Das Wichtigste ist auf jedenfall auf die Fütterung zu achten und vor allem Pflanzendünger mehrere Monate wegzulassen bei Algenproblemen, bis das Becken "sauber" ist und sich von selbst optisch erholt hat (Algen weg). Erst dann, wenn auch die Pflanzen deutlich im Wachstum stagnieren findet durch ganz wenig (!) Düngung von Eisen und z.B. V30 eine erneute hellgrüne Renaissance statt - ohne Algen, ohne Beläge. Danach abwechselnd wegschneiden.
Man merkt auch gleich dass man die Scheiben viel seltener reinigen muss wenn man mehr auf die Nährstoffe achtet und etwas damit geizt.
Hallo zusammen,
ich habe die einzelnen Beiträge aus den verschiedenen Themen abgetrennt und hier zusammengefasst.
Weitere Beiträge zu diesem Thema dann bitte hier in diesem Thread, Danke!
Viele Grüße, Kati
Soo.....
habe mal alles still mitgelesen und muss einfach nur sagen:
Wenn ich mir zu Anfang einen Besatz für mein Aquarium auswähle, mache ich mir da ja in soweit meine Gedanken, dass es mit den Fischen und den Wasserwerten passt.
Nun kommen die Algen ins Spiel und weil ich wenig Arbeit haben will, setz ich einfach mal nen paar Fische rein die das dann für mich erledigen....
Wäre von vornherein der Besatz so gewählt, das die Fische von Anfang an mit einberechnet gewesen wären, gut ok.
Aber praktisch eine Überbestzung und damit weitere Probleme hervorzurufen.... Nicht ganz so pralle denke ich.
Alles in allem habe ich nichts gegen "nützliche" Aquarienbewohner! Keinesfalls.
Mehr werd ich wohl nicht zu dem Thema beitragen, da es sich aber eben auch um einen meiner verfassten Themen handelte und ich eine Antwort bekam dazu, wollte ich wenigstens meinen Senf dazu geben
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Morgen
Ich möchte auch mal was sagen.
Ich bin jetzt seit gut einem jahr wieder dabei und seit dem habe ich nicht eine Alge bei mir gesichtet!
Was ich mache : Geringer Besatz (bei mir höchstens 20-50 Fische 54Liter ;) )
viele Wasserwechsel, aufs Futter achten (nur Lebendfutter) und nur soviel das es schnell gefressen wird.
Meine Großen Fische bekommen höchstens 5-8 weiße Mückearven am tag ansonsten 3-4 körner Granulat ...
Ich habe kein bis jetzt kein Dünger benutzt, bis auf meinen Co2 versuch von 4 Wochen ...
Ich würde mich saigar über Fadenalgen freuen da ich sie echt schön finde.
Aber mir einen Fisch, für die bekämpfung von Algen zu besorgen würde nicht in Frage kommen!
Wenn Algen im Aquarium vorkommen wird irgendwas nicht stimmen und weitere Fische einzusetzen wird den eigendlichen Grund nich beseitigen...
Vieleicht liegt es auch bei mir daran, dass ich keine Algen habe, dass ich regelmäßig Wasserwechsel machen und teilweise bis zu 80%!
Da viele Fische viel dreck machen ;)
Lg Flo
Hallo Flo,
nur kurz zum Verständnis:
Zitat:Geringer Besatz (bei mir höchstens 20-50 Fische 54Liter ;) )
Ist das jetzt ironisch gemeint...?
50 Fische (und selbst wenn's Kleine sind) würd ich auf 54l nicht gerade als geringen Besatz bezeichnen.
Viele Grüße, Kati
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Hy Katii,
50Stk ist ernst gemeint!
Vllt sollte ich dazu sagen das es sich um ca 3-5mm große Larven handelt.
Die sich nach 3-4 Wochen durch natürliche Selektion, bei weit unter30 Jungfische liegt
Lg Flo
Hallo Flo,
ja, das sollte man dazu sagen.
Denn ansonsten ist das Missverständnis wieder perfekt.
Du beschreibst 20-50 Fische als geringen Besatz und der nächste Anfänger liest das und setzt sich mal eben beispielsweise 30 Rote Neons in sein neues 54l AQ.
Das ist prinzipiell genau der Punkt, den ich auch bei Udo kritisiert hatte: zu pauschale Aussagen können eben schnell mal nach hinten losgehen.
Viele Grüße, Kati
Wenn ich so alles lese, es gibt Aquarianer OHNE Algen, dann werden die anderen Aquarianer, die Algen im Becken haben darauf verwiesen, die Ursache zu erforschen.
Hallo?
Da Algen das Natürlichste der Welt sind und in jedem Becken leben, sollten diejenigen sich vielleicht Gedanken machen die keine Algen in ihren Becken haben ... Vielleicht ist dort etwas nicht in Ordnung und es sollte nach den Ursachen geforscht werden?
Kurios! Scheint ein empfindliches Thema mit unterschiedlicher Auffassung zu sein.
Hallo,
KEINE Algen ist natürlich nicht 100%ig richtig.
In manchen Aquarien kann aber die Vermehrung von Algen(sporen) so erfolgreich unterdrückt werden, dass rein optisch keine Algen zu sehen sind.
Wenn man ganz genau hinschaut, wird man aber sicher hier und da immer mal ein Fitzelchen finden.
Der Knackpunkt ist ja meist, ab wann die Algen persönlich als störend empfunden werden und (zusammenhängend damit) ab wann es überhauot Sinn macht, aktiv etwas dagegen zu unternehmen (und sei es nur ein regelmäßigerer Wasserwechsel).
Viele Grüße, Kati
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