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Neons sind recht aufgebläht
#31
Fischegucker schrieb:ich haue hier auf niemandem rum, ich habe lediglich meine Einstellung und Bedenken zum Überbesatz geäussert.
Sorry, wenn Du das so verstanden hast, ich habe nicht Dich persönlich gemeint, sondern wollte damit sagen, dass jetzt auf dem Überbesatz rumgehauen wird, obwohl es in Tom's Fall, überhaupt keinen Überbesatz gibt.
Also, alles gut.
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#32
Hi zusammen,

um es gleich zu sagen: die cm/l Regel ist bestenfalls eine Krücke, um Neueinsteigern sowas wie Orientierung zu bieten. Das wird klar wenn man sich vor Augen hält, dass so ein Schlangenkopffisch (30 cm) mindestens der Biomasse von 100 Neons entspricht. Deshalb sehe ich in besagtem Becken auch keinen Überbesatz, der die Hinfälligkeit zweier Tiere von 68 erklären kann.
Zudem ist die Wasserbelastung vor allem von der eingebrachten Futtermenge abhängig ist, und erst in zweiter Linie von der bloßen Anzahl der Fische.

Da möchte ich an den Nachwuchs von, wie sich zeigte, 150 Schlangenköpfen in eben so einem 250 l Becken. Die lebten dort 2 Monate zusammen mit dem Vatertier, ohne dass es zu Ausfällen oder Krankheiten kam. Ich glaube man kann sehen, dass die Brut etwa der Größe von ausgewachsenen Neons entspricht. Was in dem Becken auftrat, war, wie zu sehen, ein starkes Algenwachstum

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Natürlich ist das bei der Vermehrung nie eine Dauerlösung. Man setzt die Brut in größere Becken um, weil als erstes das Wachstum nachlässt. Bis man sie schließlich verkaufen kann.

Gruß Thomas
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#33
top
Klex schrieb:um es gleich zu sagen: die cm/l Regel ist bestenfalls eine Krücke, um Neueinsteigern sowas wie Orientierung zu bieten.
Ich verwende dafür lieber das Wort "Faustformel" … und ich habe auch schon mehrfach betont, dass man diese Formel nicht alleine (quasi mit einem Lineal bewaffnet) betrachten soll.
Meine Vorliebe gilt kleineren Fischen, die in Schwärmen unterwegs sind. So ein Schwarm sollte als eine "Einheit" gesehen werden, die VIELLEICHT! mehr Raum als ein Liter pro cm-Fisch benötigt - je nach Verhalten.


Aber mal was anderes!
Vielleicht sollte man irgendwo ein Thema eröffnen, in dem ein paar Tricks verraten werden, wie man erfolgreich Fische mit einem oder mehreren Netzen fangen kann.
Ich habe das (mit viel Geduld smoking ) inzwischen geschafft … aber noch nicht bei allen Fischen motz hihi
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#34
Roland schrieb:nun ist es also doch passiert. Aus diesem Thread hier ist eine Grundsatzdiskussion geworden.
ich dachte ein Forum wäre zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch da.
Roland schrieb:Führt diese Diskussion gerne weiter, aber bitte macht das weiterhin auf Augenhöhe
ich diskutiere immer auf Augenhöhe, bin auch noch niemandem zu Nahe getreten oder habe jemanden schlecht gemacht.
Wolfxx schrieb:Darum geht es doch gar nicht, ich habe lediglich auf Deine Aussage reagiert, "ein Überbesatz ist auf Dauer nie gut".
Ich wollte damit ein Beispiel nennen, dass ein Überbesatz doch gut geht, bei manchen Cichlidenarten sogar notwendig ist.
Ich habe lange Jahre Malawi Cichliden gehabt und weiß wovon ich rede.
Habe auch lange Zeit Malawis gehabt und kann schon einiges dazu sagen.
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#35
Hallo.

Ich habe mich zwar heute erst hier angemeldet, hätte aber eine
Idee warum die Neons von Tom sich unwohl fühlen könnten.

Neons hielt ich früher selbst viele Jahre lang. Die Temperatur
lag immer bei 20 Grad. Das funktionierte super.
Ist es möglich, dass es den Fischen mit 25 Grad einfach
nur zu warm ist?
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#36
Nora 35 schrieb:Ist es möglich, dass es den Fischen mit 25 Grad einfach
nur zu warm ist?
eine gute Frage!

In den frühen 70ern waren noch in den Gesellschafts-Aquarien je nach Besatz eine Temperatur von … 19° bis 25° üblich und man sagte ganz allgemein, die Gefahr, sich bestimmte Krankheiten einzufangen sei niedriger, wenn es eher kalt sei. Ausnahme war schon damals der Kampffisch (der zu meiner Schande zeitweise in meinem Gesellschaftsbecken war schäm ) aber zum Züchten schon mal bei 30° in einer "Pfütze" gehalten wurde.

Ich strebe heutzutage auch mehr 23°C an (± 1°) was aber im Sommer oft nicht gelingt.
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#37
Nora 35 schrieb:Neons hielt ich früher selbst viele Jahre lang.
Hallo Nora,

die Betonung liegt bei "Früher" und das genau ist der springende Punkt. Früher konnten die Neon noch was ab, d.h. sie waren robust.

Heute dagegen, sind die Neon (und nicht nur die) Mimosen. D.h. sie werden massenhaft züchtet und werden in Medikamentenwasser großgezogen. Kommen diese nun in "normales" Leitungswasser in unseren Aquarien, dann streichen sie die Segel.

Wie viele unserer Aquarienfische, kommen auch die Neon aus Massenzuchten u.a. aus Tschechien und damit möglichst viele Tiere durchkommen (der Profit muss ja stimmen) "schwimmen diese im Medikamentenwasser".
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#38
Hallo Wolfgang.

Das ist aber keine schöne Entwicklung.
Da hat mein Sohn aber Glück gehabt. 2020 kaufte er
sich ein 180 L Becken. Besatz sind 25 Neonsalmler
und 8 Metallpanzerwelse.
Seine Neons sind fit und gesund. Bisher keine
Erkrankungen oder Verluste.

Wahrscheinlich kommt es auch darauf an wo man kauft.
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#39
Wasser hab ich jetzt mal runtergemacht...Heizer ist mal aus.. Bruno hat sein Becken bekommen und Bubi auch..die beiden zu fangen war ein Kinderspiel.. Kescher rein.. und schon waren sie drinnen.

die Neons sind so flink.. habs ne Stunde probiert.. einmal hätte ich den dickeren der Beiden fast gehabt.. hab dabei so einige am Sonntag gepflanzten Pflanzen rausgetrieben.. hab dann aufgehört und diese wieder eingepfanzt... alles sind sehr aktiv.. auch beiden dickeren..

Hab doch das 2. Cube geschenkt bekommen..Sie hatte da erwähnt, dass sie auch noch 10 und 20l Becken hat... kann sie mir am Freitag holen.. dann hab ich immer ein Becken auf Rerserve wenn was is..
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#40
Tom_MCO schrieb:Hab doch das 2. Cube geschenkt bekommen..Sie hatte da erwähnt, dass sie auch noch 10 und 20l Becken hat... kann sie mir am Freitag holen.. dann hab ich immer ein Becken auf Rerserve wenn was is..
Hallo Tom,

Reserve Becken sind immer gut, ich hab auch noch eines im Keller, man weiß ja nie.
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