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Regenwassernutzung
#11
Huhu Ihr Beiden!

Danke für Eure Antworten und Tipps! Das hilft mir sehr weiter! Vor Allem der Daphnientest ist ein guter Tipp, das werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Industrieabgase gibt es hier keine, soviel ich weiß, aber eben viel Landwirtschaft, kann natürlich sein, dass da Schadstoffe ins Regenwasser kommen. Ich habe auch eigentlich vor, das Regenwasser zum verschneiden des Leitungswassers zu nehmen. Eigentlich würde ich mir den Aufwand der Kohlefilterung gern sparen, aber ich glaube, das traue ich mich nicht.

Erstmal Wasserwerte nehmen, ab morgen soll es ja wieder regnen... zwink
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#12
So ein Filter ist schnell gebastelt, du nimmst eine 2Liter Cola Flasche schneidest den Boden raus und schneidest dir einen Kreis aus groben Schaumstoff. Dann nimmst du eine Pumpe ( ebay oder im Aquariumkrempel im Keller)tüttelst sie an den Ausfluß,dann brauchst du noch ein V2A Teesieb oder etwas in der Art , Filtermedium Rein Schaumstoff drauf " fertig" und rein in die Tonne.

geile Skizze anbei smoking


Ach so, beim ausschneiden des Bodens mindestens drei kleine Nasen stehen lassen oder den gewolbten Rand, so das der Schaumstoff nicht wieder rausrutschen kann.


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#13
Hallo!
Ist das nicht traurig, was machen wir Menschen mit unserem Lebensraum, das man sich nicht mal traut Regenwasser für seine Fische zubenutzen, unserer Lebensraumrumdreckerei sei dank.

Grüße
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#14
Huhu Uwe!
Yesss, das ist eine geile Skizze! lach Die hast Du doch nicht extra für mich gemacht, oder? schäm


In meinem Keller ist leider kein AQ-Krempel mehr, alles verschenkt, damals. Naja, wird sich schon was finden.



Ja, Berth, Du hast recht, es ist erschreckend! Wenn ich Antons Geschichte lese, gehe ich aber mal besser auf Nummer Sicher!
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#15
Hi,

Ein weiteres Problem bei Regenwasser:

Die Qualität des Wasser hängt nicht nur von dem Dach und auch der Regenrinne ab (bzw. die Materialien aus denen sie bestehen), sondern auch von der Stärke des Regens. Wie stark die Schwankungen des PH's sind kann ich allerdings nicht sagen, da ich kein Regenwasser nutze. Aber nur nicht, weil ich es nicht in grösseren Mengen auffangen kann. Sonst hätte ich es schon probiert.

Gruss
Sascha
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#16
Huhu Sascha!

Ja, eine völlig gleichbleibende Qualität wird man wohl nie erreichen (außer mit Osmose, o.ä.) und vielleicht gibt es auch mal Trockenphasen (wie vor 2 oder drei Jahren, wo es im Frühjahr 6 Wochen gar nicht geregnet hat). Dann muss ich ja wieder komplett aufs Leitungswasser zugreifen.

Jetzt warte ich mal geduldig auf den nächsten Regen und dann hole ich mein Testköfferchen raus! zwink
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#17
Also in meinem Regenwasser überleben auch keine Daphinen oder Fische, denn GH und KH ist 0, PH 4,5 (Nitrit und Nitrat nicht messbar) und der Leitwert 35! Wenn ich aber das Regenwasser mit Stadtwasser mische, gibt es keine Probleme!

Der gewerbliche Diskuszüchter, der auch Regenwasser verwendet, erklärte mir, dass der Regen am Amazonas auch nicht immer ohne Schadstoffbelastung ist, aber
durch das Mischen mit dem "Altwasser", überhaupt keine Rolle spielt.
Ich fange mein Regenwasser von einem lackiertem Blechdach auf und lebe in einer mittleren Stadt, also nicht auf dem Land.
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#18
Hi,

In so einem Wasser, PH 4, GH und KH bei 0, überleben meine Fische schon....

Gruss
Sascha
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#19
Hallo zusammen,

ein sehr interessantes Thema! Gerade ich als Schwimmteichbesitzer kämpfe jede Badesaison gegen den sauren Regen, da mein Schwimmteich fast zu 100% mit Regenwasser betrieben wird. Mittlerweile leite ich sogar die Regenrinnen des gesamten Hauses in den Teich. In Zeiten mit warmen Tagen und kühlen Nächten verdunsten knapp 1000 Liter täglich!

Schadstoffe spielen bei mir nicht die große Rolle, aber die Wasserwerte. Denn ohne Härte kein Pflanzenwuchs. Und ohne Pflanzenwuchs kein sauberes Wasser. Also kämpfe ich um jeden einzelnen Grad KH mit Muschelbruch, Kalk und Marmorkies. Ich würde dieses Wasser nicht im Aquarium verwenden wollen! Machbar wäre es, gar keine Frage. Und mit einem Kohlefilter minimiert sich ein Risiko von Schadstoffen im Aquarium natürlich auch. Allerdings wäre mir das zu viel Aufwand für den Glaskasten.

Gruß Roland


PS: @Uwe: Mir gefällt Deine Skizze top
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#20
Hi,

Da kommt es eben auch dadrauf an, wofür man das Wasser benötigt. In der Bettawildform-Szene (und auch bei den Paros) wäre Regenwasser perfekt. Aber bei vielen anderen Fischen und auch in deinem Fall, Roland, hilft es eben nicht.
Ich hatte mal Schnee getestet, hatte aber da auch enorme Probleme. Natürlich hatte ich diesen mit Leitungswasser gemischt, um passende Werte für die Knurrenden Zwergguramis zu bekommen, aber die hat es alle nach einer gewissen Zeit umgehauen. Weiss der Geier, was da im Schnee zu Problemen geführt hat. Der Schnee selber kam von einem Platz, wo im Umkreis kein Auto fährt (ausser ich). Aktivkohl macht schon Sinn, aber nicht bei 1000l täglich. Da ist der Aufwand wirklich übel. Ich möchte auch keine 1000 tausend Liter Regenwasser benötigen für meine Aquarien. Gerade im Sommer wird es dann schon schwierig, wenn der Regen eben nicht so stark ist.

Gruss
Sascha
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